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Eine Frage der Mentalität – Chinesische Unternehmen in Deutschland | Made in Germany

Chinesische Investoren kaufen rund um den Erdball Unternehmen auf. Mit viel Selbstbewusstsein bringen sie ihre kulturellen Werte und ihren Führungsstil ein. Nicht immer ohne Probleme. MADE IN GERMANY hat ein chinesisch geleitetes Unternehmen besucht und erfahren, was passiert, wenn verschiedene Kulturen in einer Firma aufeinander treffen.Das Unternehmen Minmetals in der Nähe von Bremen wurde von chinesischen Investoren übernommen. Nicht immer lief dabei alles reibungslos. Wie kommen deutsche Arbeitnehmer mit einem chinesischen Chef klar? Wie funktioniert der Arbeitsalltag? Drücken zu hohe Anforderungen auf die Stimmung im Betrieb oder profitieren die unterschiedlichen Arbeitskulturen voneinander? Unser Reporter Dan Hirschfeld hat beobachtet, wie bei einem der weltweit größten Blechproduzenten chinesische und deutsche Arbeitnehmer Hand in Hand arbeiten, wie das Unternehmen mit Schwierigkeiten und Problemen umgeht und wie letzten Endes aus dem vorhandenen Konfliktpotential Vorteile entstehen können.
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Ausländische Goldsucher in Ghana – nichts Neues. Nun ist eine neue Welle von Schürfern spürbar, diesmal aus China. Laut Ghanas Gesetzen, dürfen ausländische Firmen nur in großen Tagebaubetrieben arbeiten. Aber Mitstreiter sagen, hinter den Kulissen betreiben chinesische Unternehmen illegal auch kleinere Betriebe – meist durch Mittelsmänner vor Ort. Ghana ist Afrikas zweitgrößter Goldexporteur. Mehr als 100.000 Ghanaer arbeiten in diesen kleinen, dunklen Schächten. Zusammen produzieren sie über 20 Prozent des Goldes im Land. Das chinesische Regime ist Afrikas größter Handelspartner. Im Jahr 2010 betrug das gegenseitige Handelsvolumen bis zu 72 Milliarden Euro. Manche begrüßen die Chinesen. Denn diese bringen nötiges Kapital und Ausrüstung. Aber einige Arbeiter in Ghanas Bergwerken beschuldigen die chinesischen Unternehmen, sie würden ihre Anteile des örtlichen Profits steigern. [Joseph Ben, Früherer illegaler Bergarbeiter]: „Die Chinesen bringen ihre Ausrüstung, was die Arbeit für dich einfach macht, und sie kennen die Arbeit auch, aber wenn du krank bist, zahlen sie deine Krankenhausrechnungen nicht, da musst du dein eigenes Geld nehmen.” Herr Ben sagt, er arbeitete in einer chinesisch-geführten Mine und erhielt dafür 80 Ghana Cedi, etwa 36 Euro, im Monat. Jetzt bekommt er doppelt soviel — in einer Mine, die Ghanaer besitzen. Letzten Monat verhaftete die Polizei 25 chinesische Bergarbeiter, Begründung: illegal nahe der Dörfer von Wasa gearbeitet. Der Verband für Bergbau
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Veröffentlicht am : 26.05.2011
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